« Staunen ist der erste Grund der Philosophie. » Aristoteles


Wie es ist, wenn die Gehirnfunktionen ausfallen...



Die Gehirnforscherin Jill Bolte Taylor bekam eine Gelegenheit auf direktem Weg den Ausfall von  Gehirnfunktionen - Motorik, Sprache und Selbstbewusstsein - zu beobachten, - durch einen eigenen Schlaganfall. Eine erstaunliche Geschichte...

Epigenetik und Reinkarnation

Ein internationales Forscherteam  um Jeffrey Craig vom Murdoch Childrens Research Institute (MCRI) in Parkville, Australien, konnte nun erstmals zeigen, dass selbst in eineiigen Zwillingen direkt nach der Geburt unterschiedliche Gene aktiv sind. "Genetisch identische Menschen kommen mit sehr unterschiedlichen epigenetischen Voraussetzungen zur Welt - und zwar nicht nur auf einzelne Gene bezogen, sondern über das gesamte Genom hinweg", schreiben sie im Fachmagazin "Genome Research". 
Zur Erklärung: Epigenetische Prozesse schalten die Aktivität von Genen an und ab.
Aus ihrem materialistischen Weltbild heraus, können sie deshalb nur vermuten, dass "ein Zwilling ( ...) im Mutterleib (also)  anderen Einflüssen ausgesetzt gewesen sein (muss), als der andere". Wie aber sollte dergleichen möglich sein? - Liegt es nicht viel näher hier den Einfluss der unterschiedlichen Geist-Seele des Menschen zu sehen? Eineiige Zwillinge sind eben nicht völlig identisch, da der Mensch nicht aus der Materie entsteht, sondern die Geist-Seele das Produkt früherer Erdenleben ist, die sich nun wieder inkarniert (verkörpert) und so dem Individuum gemäß die Gene nutzt. 
(siehe hierzu den früheren Beitrag "Der Ursprung unserer Persönlichkeit" )

Wissenschaft und Glaube

Auf ZEIT - ONLINE diskutierten kürzlich ein Physiker (Gerhard Börner, Kosmologe am Max - Planck - Institut für Astrophysik in Garching) und ein Philosoph (Bernulf Kanitscheider, Uni Gießen) die Frage Können gute Wissenschaftler religiös sein?

Das Pro kam vom Physiker mit der Begründung, dass die Quantenphysik und der Urknall "Freiraum für den religiösen Glauben" lassen. Eine Position, die auch hier von Anfang an in diesem Blog vertreten wurde.
Zur Quantenphysik deshalb noch einige Zitate von Koryphäen der Wissenschaft:

"Das Atom zerschlägt unseren Wahn von der Realität des Stoffes: es löst diesen in Schwingungen auf, in schwingende Energie und führt uns hinein in das Reich des Geistes. Da aber der Urgrund allen Geistes das Göttliche ist, so sind wir Gelehrten am Ende und müssen unser Wissen in die Hände der nächsten Instanz geben, in die Hand des Philosophen." (Max Planck)

"Mit der Quantentheorie, so wie wir sie rekonstruiert und gedeutet haben, ist der Gedanke voll vereinbar, dass die Wirklichkeit ein nichträumlicher individueller Prozess ist, der mit den uns geläufigen Worten als geistig zu beschreiben haben. Es ist eine alte Tradition, dass unser persönliches Bewusstsein nur eine Erscheinungsweise eines umfassenden Geistes ist" (C.F. v. Weizsäcker)


Der Philosoph hielt dagegen,wenn jemand

"die theol. Lehrsätze i. Sinne einer zutreffenden Beschreibung akzeptiert, muss er an eine echte Kontaktzone von materieller Realität und spiritueller Transzendenz glauben.
Dann sind etwa Unsterblichkeit der Seele, die ex nihilo Erschaffung des Universums und die Existenz von Wundern tatsächliche, in die empirische Welt hineinreichende Wirkungen der Transzendenz"


Damit hat Kanitscheider vollkommen Recht. Es ist das auch noch nicht ein Argument gegen den Glauben. Denn der kommt erst jetzt:

"Das führt zu Widersprüchen, die sich nur auflösen, wenn der Wissenschaftler die Überschneidungen des natürlichen und religiösen Bereichs leugnet."


In der Tat fahren gläubige Wissenschaftler zweigleisig. Sie betreiben eine Wissenschaft, die Geist und Seele in ihren Modellen der Wirklichkeit unberücksichtigt lässt. Ihre Aufgabe wäre es aber eine Paradigmenwechsel herbeizuführen, d.h. Theorien aufzustellen, die die ständigen Wechselbeziehungen zwischen Geist/Seele und Materie aufzeigen. Zum Beispiel in der Kosmologie, in der Evolution usw. Dazu aber müsste man erst einmal die geistig - seelische Wirklichkeit genauer kennenlernen.

Unser Blog leistet hier eine Pionierarbeit. Wir haben aufgezeigt, dass zur Erklärung der Welt, die Philosophie eine führende Rolle wiedererlangen muss. Wir erklären die Nahtoderlebnisse und wie Gehirn und Geist zusammenwirken. Wir erklären, wie Geist und Seele die genetischen Schalter betätigen.

Die Macht des Geistes

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Übernatürliche Kräfte

Im folgenden Video demonstriert Uri Geller seine übersinnlichen Fähigkeiten noch ganz ohne Showeffekte. Es ist gerade deshalb überzeugend.

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Hier noch ein link zu neueren Demonstrationen der Macht des Geistes (2004) - Uri Geller:Der Löffelbieger - in dem nicht nur Löffel gebogen, kaputte Uhren repariert, sondern auch ein Kompass in Bewegung versetzt wird.
Immer wieder wird ja behauptet, dass Geller nicht mit Psychokinese, sondern mit Tricks arbeitet. Aber auch in diesem Video kann man sich überzeugen, dass selbst Schulkinder problemlos Löffel biegen können (die Sequenz findet sich gegen Ende des Videos).

Der von Skeptikern oder Gegnern der Parapsychologie gern ins Feld geführte Trickkünstler James Randi wohnte 1974 Uri Geller während einer Vorführung beim Nachrichten - Magazin "Time" bei. Da er sich nicht erklären konnte, wie Geller das machte behauptete er einfach, Geller biege die Gabeln mit der Hand. Was natürlich völliger Unsinn ist. Man sieht also, der gute Randi wusste sich keinen besseren Rat. Dass man natürlich auch mit chemischen Substanzen ähnliche Effekte erzielt, darauf war er noch nicht gekommen. Doch selbst der stets skeptische SPIEGEL (Nr. 5/1974) fragte sich, wie es gelingen konnte "Metall-Lettern einer "Kurier"-Schlagzeile zu deformieren (siehe Photos Seiten 102/103), und meinte, dass das nur schwer mit einer chemischen Einreibung erklärt werden könne. "Ein Redakteur des Wiener "Kurier" war Geller am Montag nach Zürich entgegengeflogen und hatte einige Exemplare der aus Lettern- Metall gegossenen Schlagzeile "Uri Geller: Das biegen wir" mitgebracht. Auf dem Fluge zurück von Zürich nach Wien rieb Geller sanft mit dem Zeigefinger über das Metall, worauf es sich verbog und schließlich unter den Händen einer Stewardeß auseinanderbrach." (Man sehe sich die Fotos an, auch der Bericht ist lesenswert.) Fazit: Es kann gar keine Rede davon sein, dass Uri Geller als Trickkünstler entlarvt sei.

Kinder aus Ashton/Oregon während des mentalen Löffelbiegens
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Der Schriftsteller Michael Crichton nahm an einem Workshop teil, wo man seine psychokinetischen Fähigkeiten trainierte. Er berichtet in seinem autobiographischem Buch “Im Kreis der Welt” (rororo, S. 360) :
“ Mit einem Mal begann sich auch Judiths Löffel zu verbiegen. (…) Überall um mich herum verborgen sich Löffel, nur meiner blieb steif und fest. Er wurde nicht einmal warm, obwohl ich ihn eifrigst rieb.
Ich fühlte Ärger in mir aufsteigen. Was soll´s dachte ich, dann eben mit Gewalt. Ich versuchte es. Der Stiel war natürlich leicht zu verbiegen, aber die Laffe ließ sich nicht erweichen. Meine Finger schmerzten von dem Versuch.
(…) “Herzlichen Glückwunsch”, sagte mit einem Mal Judith zu mir.
“Was?”
“Herzlichen Glückwunsch.”
Ich senkte den Blick. Mein Löffel hatte begonnen sich zu verbiegen, ohne dass ich es gemerkt hatte. Das Material war richtig geschmeidig, wie Kunststoff. (…) Ohne weiteres gelang es mir, lediglich mit Hilfe meiner Fingerspitzen, die Laffe in der Mitte zu knicken. Dazu war keinerlei Druck erforderlich, ein bloßes Führen mit den Fingerspitzen genügte.
(…)
Ich verbog noch mehrere Löffel und Gabeln.
(…)
Ich hatte einen Löffel verbogen und wusste, dass es sich dabei nicht um einen Trick handelte. Ich sah mich im Raum um: Kinder von vielleicht acht oder neun Jahren verbogen kräftige Metallstäbe. Sie wollten niemanden hinters Licht führen. Es waren einfach Kinder, die sich amüsierten.”

Die Trostlosigkeit der Naturwissenschaft

Steven Weinberg, der bekannte Physiker hat einen Essay (LI 84) geschrieben, in dem er sich Gedanken macht, was ein Leben ohne Gott bedeuten könnte.
Nun meinen ja einige ganz gut ohne ihn leben zu können. Aber Weinberg gibt zu, dass ohne ihn doch etwas Entscheidendes fehlt.
Zunächst betont er die große Freude, die ein Physiker erleben könne, "wenn er erlebt, wie wir mit Hilfe der schönen Mathematik die reale Welt verstehen können." , um dann gleich bedauernd hinzuzufügen, „dass wir nie zum Kern der Dinge vordringen werden." Doch "schlimmer noch: Das Weltbild der Wissenschaft ist ziemlich entmutigend. Wir können der Natur weder einen Sinn des Lebens für uns entnehmen noch eine objektive Grundlage für unsere moralischen Prinzipien oder eine Entsprechung zwischen dem, was wir für das moralische Gesetz halten, und den Gesetzen der Natur, wie es sich die Philosophen von Anaximander und Platon bis Emerson erträumten. Obendrein erfahren wir, daß die Emotionen, die wir am meisten schätzen, unsere Liebe zu unseren Ehegatten und Kindern, ermöglicht werden durch chemische Prozesse in unserem Gehirn, das durch eine über Millionen von Jahren wirkende Auslese von zufälligen Mutationen zu dem geworden ist, was es ist. Und dennoch dürfen wir nicht in Nihilismus versinken oder unsere Emotionen unterdrücken. Im günstigsten Fall leben wir auf Messers Schneide, zwischen Wunschdenken auf der einen Seite und Verzweiflung auf der anderen."

Weshalb kommt angesichts dieses offensichtlich fundamentalen Mangels eines wissenschaftlichen Weltbildes niemand auf die Idee, dass die Naturwissenschaft weltbilduntauglich ist, da sie uns eben nicht ein Bild der Welt vermittelt, sondern nur einen kleinen Ausschnitt aus dieser?
Ganzheitliche Wissenschaft kann es doch nur geben, wo der Mensch als lebendiges und denkendes Wesen nicht aus- sondern eingeschlossen ist.
Wir haben entschieden, dass nur das als wissenschaftlich zu gelten habe, was mess- und wägbar ist. Das Wesentliche, das, was wir selbst sind, und nicht mit diesen Kategorien erklärt werden kann, kommt in unserer Wissenschaft nicht vor.
Andererseits tragen wir es, ganz unwissenschaftlich, als „Zufall“ in die Evolutionstheorie wieder hinein.

Kann man, vorurteilslos, wirklich davon sprechen, dass die Natur nirgends Sinn offenbart?
Wenn man nur etwas näher ein lebendes Wesen betrachtet, und sei es das einfachste, dann müsste uns vor Staunen der Mund offenstehen. Was für ein Präzisionswerk von aufeinander abgestimmten chemisch-physikalischen Prozessen. Da hat eben alles seinen Sinn.
Und sollte das bei den großen Naturprozessen, der Entstehung des Universums, des Lebens auf der Erde anders sein?

Man muss, ja man kann nicht, ins Leben hinein schneiden, um zu erfahren, wie es funktioniert.
Da lernt man nur kennen, was es nicht ist. Eine Weltanschauung darauf gegründet, ist eben dann das Gegenteil der Wahrheit.
Ein totes, sinnloses Universum hat nur der, der den Tod als Methode gewählt hat.
Lebendige Weltbetrachtung, wie sie in neuer Zeit von Anthroposophen und Goetheanisten betrieben wird, ist nicht weniger wissenschaftlich als die Naturwissenschaft. Sie ist es, aus den genannten Gründen, sogar mehr. Denn ihre Methoden sind dem Lebendigen selbst „entnommen“, sie sind menschengerecht. Denn immer und in jedem Fall, ist es der Mensch, der Wissenschaft betreibt, und nicht die Materie an sich, die des Menschen entbehren könnte.